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Andrea Grabert

Abschlussprojekt der Ausbildung Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik

im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, KJP

des KAP-Institutes

 

 

Schwarzwald – wir kommen!

 

 

Erlebnispädagogisches Projekt von Andrea Grabert

 

November 2007

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1.    Einleitung

1.1. Vorstellung DJHN

1.2. Vorstellung AEH

 

2.    Erlebnispädagogisches Konzept

2.1. pädagogischer Hintergrund/ Idee

2.2. allgemeine Zielsetzung

2.3. Art der Unternehmung (incl. Projektort und –dauer)

 

3.    Zielgruppe

3.1. Gruppenzusammensetzung

3.2. Beschreibung der Teilnehmer/innen

 

4.    Projektverlauf

4.1. Vorbereitung

4.2. Geplanter Projektverlauf

4.3. Tatsächlicher Projektverlauf

4.4. Abschluss

 

5.    Nachbereitung

5.1. Veränderungen bei den beteiligten Kindern / Jugendlichen

5.2. Reaktionen in der Einrichtung

 

6.    Reflexion

6.1. Besondere Erlebnisse

6.2. Erkenntnisse / Erfahrungen

 

7.    Öffentlichkeitsarbeit

 

8.    Literaturverzeichnis

 

9.    Anhang

 

 

 

1. Einleitung

 

Vorstellung Diakonische Jugendhilfe xy e.V.

 

Geschichte der Diakonischen Jugendhilfe xy e.V.
Die DJHN ist ein Zusammenschluss der beiden zuvor selbständigen diakonischen Einrichtungen xy e.V. und der Jugendwerkstätten xy e.V.

 

Der xy e.V. bestand seit 1960 und bot sozialpädagogische Hilfe in Konflikt- und Notsituationen. Immer dann, wenn ein junger Mensch in seiner normalen Entwicklung gefährdet war, war man bestrebt durch vielfältig gestufte Hilfeformen das im Einzelfall bedarfsgerechte Angebot bereitzustellen. Von der vollstationären Heimerziehung über Betreutes Jugendwohnen bis zur Betreuung in Tagesgruppen wurden Kinder und Jugendliche in enger Zusammenarbeit mit den Jugendämtern begleitet und betreut.

 

Kriseninterventionen und ggf. Inobhutnahme, soziale Gruppenarbeit oder Schulsozialarbeit waren ebenso Teil der vernetzten Jugendhilfeangebote des xy e.V. Auch dem steigenden Bedarf an ambulanten Hilfen hat man in den letzten Jahren Rechnung getragen und bot die Hilfen den Eltern und Alleinerziehenden, Kindern und Jugendlichen in der Region xy an.

 

Die Jugendwerkstätten xy e.V., gegründet im Jahre 1983, hatten sich schon damals zur Aufgabe gemacht vor allem benachteiligten oder beeinträchtigten jungen Menschen zu einem gelingenden Berufseinstieg zu verhelfen.

 

Durch verschiedene Arbeits- und Qualifizierungsprojekte sowie Ausbildungsplätze speziell für behinderte, lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte junge Menschen wurde je nach Lebenslage ein wichtiger Beitrag für den Start ins Berufsleben geleistet. In verschiedenen Lehr- und Praxisbereichen wie Holzwerkstatt, Grüner Bereich, Weltladen, Hauswirtschaft oder EDV bestanden vielfältige Möglichkeiten auf die Fähigkeiten und Eignungen junger Menschen bei der Berufswahl oder Berufsvorbereitung einzugehen.

 

Beide Vereine kooperierten bereits in der Vergangenheit erfolgreich miteinander.

 

Ausschlaggebend für den Zusammenschluss zur Diakonischen Jugendhilfe Region xy e.V. im Jahr 2006 waren vorrangig qualitative Aspekte, wenngleich auch Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerung eine zunehmend größere Rolle spielen. Die inhaltlichen Vorteile liegen auf der Hand: Fortan können die Angebote rund um die Kinder- und Jugendhilfe – von der Erziehungshilfe über Jugendsozialarbeit bis hin zur Jugendberufshilfe – aus einer Hand angeboten werden. Gerade die Verbindung verschiedenartiger Handlungsansätze wie die Hilfen in Krisen und die langfristige Perspektivensicherung trägt ganz wesentlich zur Verbesserung der sozialen Integration von jungen Menschen bei.

 

Durch die Zusammenarbeit unter dem Dach der Diakonischen Jugendhilfe sollten möglichst hohe und nachhaltige Synergieeffekte erreicht werden.

 


Vorstellung Ambulante Erzieherische Hilfen (AEH)

 

Bei den Ambulanten erzieherischen Hilfen handelt es sich um ein Angebot der sozialen Gruppenarbeit in Verbindung mit Aufgaben der Erziehungsbeistandschaft für Kinder und Jugendliche. Die individuellen Ziele lassen sich in folgende Bereiche einteilen: Verbesserung des Sozialverhaltens, der persönlichen Entwicklung und der schulischen Leistungsfähigkeit sowie die Integration in das Lebensfeld. Die individuellen Ziele der durch das Jugendamt zugewiesenen Teilnehmer werden im Hilfeplan festgeschrieben.

 

Die Kinder und Jugendlichen kommen direkt nach der Schule oder am Nachmittag in die Betreuung. Der erforderliche Betreuungsumfang wird in Abstimmung mit den Eltern und dem Sozialen Dienst des Jugendamtes festgelegt. Neben Hausaufgabenbetreuung und schulischer Förderung erhalten die Kinder und Jugendlichen ein Mittagessen sowie freizeit- und sozialpädagogische Unterstützung und Förderung im Rahmen der Gruppenarbeit und der Einzelfallhilfe.

 

 

2.    Erlebnispädagogisches Konzept

 

2.1. pädagogischer Hintergrund/ Idee

 

In der AEH werden die Kinder an 1-3 Nachmittagen betreut. Sie kommen nach der Schule, es gibt Mittagessen und anschließend werden die Hausaufgaben gemacht. Die Zeit bis zum Gruppenschluss beträgt ca. 1h, die noch frei zur Verfügung steht. Um in die Natur zu fahren ist die Zeit meistens zu knapp.
Oft gibt es im Gruppenalltag Konflikte, die zu lösen und zu besprechen sind.
Generell gibt es ständig Veränderungen, Kinder gehen, neue Kinder kommen in die Gruppe. Betreuungstage werden getauscht oder gekürzt. Daher ist es manchmal schwierig eine vertraute Atmosphäre zu schaffen, die es den Kindern ermöglicht, sich zu öffnen.

 

In unserer Konzeption ist eine Freizeitmaßnahme vorgesehen. Die Freizeit ermöglicht beides: viel Zeit für Angebote in der Natur und eine Gruppe die sich sehr nahe kommt.

 

 

2.2. allgemeine Zielsetzung

 

In der Schule wird das Wissen meist sehr theoretisch vermittelt. Daher die Idee: Lernen durch Erfahrung. Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, sich in bewusst herbeigeführten Situationen oder gezielt gewählten Aufgaben, Erfahrungen zu sammeln. Durch die Reflexionen sollen diese Erfahrungen im Bewusstsein verankert werden und somit in Erinnerung bleiben für spätere ähnliche Situationen in denen ein bestimmtes Verhalten von Vorteil sein kann. 

 

Wertevertrag, Litfasssäule, Sumpfbrettchen:

 

Ziele:

•  Kennen lernen

•  Kooperation

 

Lernprozesse:

•  sich auf die Gruppe einlassen

•   sich selbst und andere respektieren

•  Selbst- und Fremdwahrnehmung entwickeln

 

Bei diesem Einstieg in die Freizeit

•  können sich die Gruppenteilnehmer besser kennen lernen

•  soll ein Gruppenzusammengehörigkeitsgefühl entstehen

•  sollen die Kinder Bedürfnisse wahrnehmen und achten

 

City Bound:

 

Ziele:

•  Verbesserung des Sozialverhaltens

•  Persönlichkeitsbildung

•  Verbesserung der Alltagskompetenzen

•  Kommunikation

 

Lernprozesse:

•  Auflösung alter und rigider Gewohnheiten und Einstellungen

•  Entdeckung und Internalisierung neuer Einstellungen und Ideen

 

Ich habe die Aufgaben so gewählt, dass die Kinder

•  die Stadt aktiv kennen lernen ( GPS Schatzsuche)

•  innerhalb der Gruppe miteinander kommunizieren (Wechsel der GPS Geräte- Führungsrolle wechselt, Verteilung der Aufgaben – Absprache mit der Gruppe und Übernahme von Verantwortung

•  sich über ihre Erfahrungen austauschen

 

Bachwanderung:

 

Ziele:

•  Natur kennen lernen

•  Sozialkompetenz stärken

 

Lernprozesse:

•  Horizont erweitern

•  Sich Herausforderungen stellen

 

Bei dieser Bachwanderung

•  müssen sich die Kinder gegenseitig helfen, die schwierigen Stellen zu überwinden

•  bewegen sich die Kinder in ungewohnter Umgebung (über Stock und Stein statt über Asphalt)

•  machen die Kinder eine sinnliche Erfahrung und „begreifen“ die Natur

•  müssen die Kinder ein Hindernis gemeinsam überwinden um ans Ziel zu kommen

 

Mobiler Seilgarten:

 

Ziele:

•  Verantwortung übernehmen

•  Vertrauen aufbauen

•  Gemeinschaftsgefühl stärken

•  Selbstvertrauen stärken

 

Lernprozess:

•  Phantasie anregen

•  Neue Wege beschreiten

•  Helfen und Hilfe zulassen

 

Den mobilen Seilgarten baue ich so auf, dass

•  die Kinder in neue Rollen schlüpfen

•  die Gruppe den Weg nur gemeinsam meistern kann

 

 

2.3. Art der Unternehmung

 

Die Ferienfreizeit wird vom 28.Oktober bis zum 1. November stattfinden.
Die DJHN besitzt im Schwarzwald ein Ferienhaus. Es ist in der Nähe von Freudenstadt. Das Selbstversorgerhaus liegt abseits im Wald, die einzigen Nachbarn sind ein Ehepaar, die Reinigungs- und Hausmeistertätigkeiten übernehmen.

 

 

3. Zielgruppe

 

3.1 Gruppenzusammensetzung

 

Geplant war eine Gruppe mit sechs Kindern. Ein Junge hat kurzfristig abgesagt. Also bestand die Gruppe aus zwei Mädchen und drei Jungen. Sie sind im Alter von 9 bis 12 Jahren. Jedes Kind der Gruppe hat eine Einladung bekommen. Manche Kinder bzw. Eltern haben wir gezielt angesprochen. E., J. und U. sind neu in der AEH und durch die Teilnahme wollten wir ihnen einen guten Einstieg ermöglichen.

 

3.2 Beschreibung der Teilnehmer/innen:

 

A.; 12 J.:

A. ist seit ca. 1 Jahr in der AEH. Er ist sehr ruhig und zurückhaltend und äußert selten seine eigene Meinung. Er wiederholt gerade das 6. Schuljahr. A. lebt mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder zusammen. Seine Hobbys sind Fernsehen und Computerspielen. A. braucht Freiräume um selbständig zu werden, da seine Mutter ihn sehr behütet. Darauf verhält A. sich passiv. Durch seine ausgeglichene, humorvolle Art kommt er mit allen gut aus. In den letzten Wochen konnten wir beobachten, das A. sich im Rahmen bestimmter Gruppensettings öffnet.

 

A. öffnet sich.

A. bildet seine eigene Meinung und teilt sie mit.

A. hinterfragt (Zweck-) Freundschaften und grenzt sich ab.

A. zeigt Eigeninitiative.

 

D.; 12 J.:

D. besucht die 7. Klasse einer E-Schule. Er musste innerhalb von 2 Monaten von der Realschule zur Hauptschule und von dort aus zur E-Schule wechseln. Seine Eltern stammen aus Russland. D. ist in Deutschland geboren. Er lebt mit seinen Eltern zusammen, die sich gerade trennen. Seine Hobbys sind Playstation, Computer spielen und lesen. D. hat sehr wenig Kontakt zu Gleichaltrigen. D. hat ein sehr gutes Allgemeinwissen und einen umfangreichen Wortschatz.

 

D. soll gruppenfähig sein.

D. soll freundschaftliche Kontakte aufbauen.

D. soll altkluge Sprüche und überflüssige Kommentare vermeiden.

D. bewegt sich mehr und ist aktiv.

 

U.; 9 J.:

Er ist in der 4. Klasse und seit einem Monat in der AEH.  U. lebt gemeinsam mit seiner Mutter und seiner 15-jährigen Schwester. U. wirkt sehr kindlich und unselbständig. Es fällt ihm schwer sich zu konzentrieren und er kann Aufträge oft nicht umsetzen, da er nicht zuhört. U. hat ein sehr fröhliches und mitteilsames Wesen. U. ist sehr vergesslich.

 

U. konzentriert sich.

U. hört zu.

 

E.; 11J.

Sie besucht die 4. Klasse. Die Familie von E. besteht aus Vater, Mutter und 4 Geschwistern. Sie ist seit 3 Wochen in der AEH und ist im Moment noch sehr ruhig und zurückhaltend. Sie hat von der Hausaufgabenbetreuung in die AEH gewechselt, weil es dort immer öfter zu heftigen Auseinandersetzungen mit einem anderen Mädchen kam. Ihre Freundschaften sind zweckmäßig.

 

E. löst Konflikte durch Gespräche.

E. spricht höflich.

E. hat gute Freundinnen.

E. sagt die Wahrheit.

 

J.; 9 J.

Sie besucht die 4. Klasse. Zuhause lebt sie mit ihren Eltern und 2 jüngeren Brüdern. Sie ist seit einer Woche in der AEH. J. fiel durch ihre hinterhältige Art in der Schule auf.

 

J. ist selbstbewusst.

J. traut sich mehr zu.

J. ist ehrlich.

 

 

4.    Projektverlauf

 

4.1. Vorbereitung

 

zeitliche Planungsschritte:

 

März 07 Haus reservieren

Sept. 07 Bus bestellen

Juni  07 Ideensammlung

Sept. 07 Programm planen

27.10. Einladungen verteilen

11.10. Einladungen  einsammeln

17.10. Freizeitplanung mit Kindern: Essen, Tischspiele, Spiele für draußen, kreative Angebote

18.10. Freizeitplanung Team

18.10. Verteilen der Elterninfo, Packliste und Einladung für Elterninformationsnachmittag

25.10. Material richten

25.10. Elterninformationsnachmittag

26.10. Einkaufen,  Bus und Anhänger

28.10. 9.00 Uhr Bus und Anhänger packen

01.11. 16.00 Uhr Kinder heimbringen und Bus abladen, Lebensmittel versorgen

05.11. Kisten auspacken und aufräumen, Bus zurückbringen

07.11. EP Material zurückbringen, Reflexion im Team

08.11. Reflexion im Team

14.11. Abschluss Dianachmittag mit der Möglichkeit Bilder zu bestellen

 

Sicherheitskonzept:

 

Jede Unternehmung mit Erste Hilfe Tasche mit ausreichend Verbandsmaterial + Erste Hilfe Tipps & Erste Hilfe bei Kindernotfällen (vom Deutschen Roten Kreuz), Handy mit eingespeicherten Nummern immer dabei.

Im Haus befindet sich ein großer Verbandskasten und neben dem Telefon hängt eine Liste mit allen wichtigen Nummern.

Erste Hilfe Kurse wurden aufgefrischt.

 

Notfallplan:

Bei kleineren Verletzungen: Erste Hilfe

Bei größeren Verletzungen: Erste Hilfe, Notruf und anschließend Info an Bereichsleiter und Eltern.

 

Kollegensuche und Aufgabenverteilung:

Ich habe das Projekt gemeinsam mit meiner Kollegin Stephanie geplant. In den Planungsgesprächen haben wir die anfallenden Aufgaben untereinander aufgeteilt.

 

 

4.2 geplanter Projektverlauf und

 

4.3 tatsächlicher Projektverlauf

 

 

Projektplanung für Sonntag, den 28. Oktober 2007

 

Zeit, Aufgabe, Ort, Teilziele, Beobachtung/tatsächlicher Verlauf, Material hintereinander)

 

9.30 Uhr  Treff Team Bus/Anhänger laden AEH, 9.00 Uhr Bus/Anhänger laden,  

 

10.30 Uhr Abfahrt, 11.00 Uhr Abfahrt (D. zu spät), 1 Pause unterwegs, Hörspielkassetten, Wegbeschreibung

 

13.30 Uhr Ankunft Schwarzwald, Bus abladen, Zimmer beziehen, 14.00 Uhr Ankunft, die Kinder haben fleißig geholfen!

 

14.00 Uhr Mittagessen: Maultaschen, Küchendienst, Gruppenraum, Verantwortung übernehmen, helfen, 14.30 Uhr Gemüsemaultaschensuppe, Regelung ohne Diskussion gefunden, Jungs & Mädchen wechseln sich täglich ab, Küchendienstplan

 

15.00 Uhr Hausbegehung und Umgebung erkunden, Haus & Umgebung

 

16.00 Uhr Wertevertrag, 5 Tage zusammen leben, Welche Regeln sind wichtig?; Gruppenraum; Umgang miteinander; Sumpfbrettchenüberquerung, weil wir schon draußen waren und es bald dunkel wurde, 6 Versuche, Gruppe war sehr geduldig, 1 Junge  hatte Schwierigkeiten aufmerksam zu sein, intensive Refl. Vorbereitungsphase, Durchführung, Zusammenarbeit; Plakat, Eddings

 

16.30 Uhr Litfasssäule, Was wisst ihr über einander?(Nur Positiv);  Gruppenraum; Besseres kennen lernen; Litfasssäule, es wurde sehr viel geschrieben, trotz der kurzen Zeit die sie sich erst kennen, Auswertungsrunde im Stuhlkreis; Kl. Kärtchen, Klebeband, Eddings

 

17.00 Uhr Sumpfbrettchenüberquerung,  Refl.: 4 Brettchen; Hinterm Haus; Kooperation, Kommunikation; Wertevertrag, Jeder hat mitgedacht, es kamen gute Beiträge; 6 Holzbrettchen

 

17.45 Uhr Freizeit  (Kochen); Im und um´s Haus; Mädchen + Andrea haben gekocht, Jungs haben mit Stephy Armbänder geknüpft; Spiele, Perlgarn, Fimo, 
Freundschaftsbändchen, Window Colours

 

18.30 Uhr Abendessen Spätzle mit Championrahmsoße; 19 Uhr

 

19.30 Uhr Tagesreflexion, Freizeittagebuch; Wohnzimmer; Selbstwahrnehmung, Eigene Meinung äußern, Kommunikation; Fiel aus, Kinder waren zu müde;  Tagebuch für jedes Kind, Ordner + Tagebuchkopien

 

20.00 Uhr Freizeit; Im Haus; Um 20 Uhr (vor der Zeitumstellung 21Uhr) wollten die Kinder ins Bett und haben gelesen oder gleich geschlafen 

 

21.00 Uhr Ins Bett, 30 min lesen; Im Zimmer; 1 Junge bekam nachts Heimweh, Stephy (Nachtbereitschaft) hat dann bei ihm im Zimmer geschlafen; Bücher

 

 

Projektplanung  für Montag, den 28. Oktober 2007

 

Zeit, Aufgabe, Ort, Teilziele, Beobachtung/tatsächlicher Verlauf, Material hintereinander)

 

7.00 Uhr Joggen mit Daniel, Pro „Laberstrich“ in der Schule 2 min joggen; Im Wald; Verantwortung für eigenes Handeln übernehmen; D. war unmotiviert
J. & E. waren wach und wollten auch mitkommen

 

8.00 Uhr Frühstück und Vesper richten; Mit dem Bus zum Brötchen holen, Fahrt verspätet da Handy verloren, Kinder haben solange Freundschaftsbänder gemacht und bei der Suche geholfen

 

9.00 Uhr Morgenrunde: Wie geht es euch?, Programm vorstellen, Persönliches Ziel; Wohnzimmer; Selbstwahrnehmung, Kommunikation, Eigene Meinung äußern; Gute Stimmung, sehr geduldig, zugehört, Ziele: E: ausreden lassen, A: helfen, D: Kommentare weglassen, J: kümmert sich um sich selbst; Zielkärtchen für die Hosentasche

 

9.30 Uhr Fahrt nach Freudenstadt, 3er Gruppen : Apfel, GPS Stadt Tour + 4 Aufgaben; Freudenstadt; Kommunikation, Kooperation, Selbständigkeit fördern; 1 Gruppe, 2 GPS Geräte, Aufgaben wurden verteilt und wurden pflichtbewusst erledigt, D. war „fußkrank“, Schöne Tour (gute Begegnungen Werkstatt „Eigensinn“); 2 Äpfel, GPS Geräte, 2 Stadtpläne, 2 Stadtpläne, Aufgabenblätter

 

13.00 Uhr Vesper an einem besonderen Platz; Freudenstadt; In einem leeren Brunnen

 

14.00 Uhr Kurzer Bericht, Austausch der Erfahrungen, Wie ist es euch ergangen?; Freudenstadt; 1 Gruppe 

 

14.30 Uhr Rückfahrt zum Haus; Kinder waren müde 

 

15.00 Uhr Angebot von Stephy: Fimo Perlen für Armbänder; Feinmotorik schulen, Geduld, Fantasie; Kinder waren sehr ausdauernd trotz Müdigkeit

 

17.45 Uhr Freizeit (Kochen); Selbständigkeit fördern, gesunde Ernährung; Pizzateig: A., Pizzabelag geschnitten: U, Biskuitrolle gebacken: D, A. ist zu U. ins  Zimmer gezogen, damit U. ein Heimweh mehr hat

 

18.30 Uhr Abendessen Pizza; D. hat J. zum Weinen gebracht, er musste vor die Türe. Danach Schweigezeit

 

19.30 Uhr Tagesreflexion, Freizeittagebuch; Eigen- und Fremdwahrnehmung; Beim Abendessen: A: viel gelaufen, das ist gut für den Körper, ich fand es lustig, mit dem Italiener zu sprechen U: Das Interview mit dem Inder hat mir am besten gefallen und dass wir den Schatz gefunden haben. D: hatte   Schweigezeit, E: Ich hab alles ausprobiert und es hat Spaß gemacht. J: Das wir die Stadt kennen gelernt haben; Tagebuch  

 

20.00 Uhr Freizeit; Alle: Dürfen wir ins Bett? 

 

21.00 Uhr Ins Bett, 30 min lesen; Entfiel

 

 

Projektplanung  für Dienstag, den 30. Oktober 2007

 

Zeit, Aufgabe, Ort, Teilziele, Beobachtung/tatsächlicher Verlauf, Material  (hintereinander)

 

7.00 Uhr Joggen mit Daniel, Im Wald, Fiel aus - Regen 

 

8.00 Uhr Frühstück; Gruppenraum; D. musste alleine den Tisch abräumen –
negative abfällige Kommentare – Einzelreflexion 

 

9.00 Uhr Morgenrunde, Vorstellung vom Programm, Persönliches Ziel; Wohnzimmer; Kurze Reflexion über Ziele am Montag, alle hatten gut geschlafen, freuen sich auf den Tag

 

9.30 Uhr Bachwanderung + Teamwand; Im Wald unterhalb des Hauses; Muss man diese Hose anziehen? JA, Sehr motiviert, man musste einige Kinder immer wieder bremsen, sie haben sich viel gegenseitig geholfen an schwierigen Stellen; Plastiktüte, Gummistiefel, Regenhose

 

12.30 Uhr Mittagessen; Gruppenraum; Es gab noch jede Menge Pizza, Fragen für den Förster aufgeschrieben (Idee von J.)

 

13.30 Uhr Programm vom Förster; Treffpunkt am Haus; Fragen beantwortet, „Bergtour“ mit Tierschädel und Gehörne suchen, Fährtensuche, Fell und Bilder gezeigt, Nikolas Schutzhütte, Eichhörnchenspiel) 

 

14.00 Uhr Landart; Gelände rund ums Haus; Wahrnehmung der Natur, Kreativität fördern; 15.00 Fiel aus, Wir hatten bei der Bachwanderung und dem Selbstgesammelte Programm Material gesammelt.  Naturmaterialien
Programm vom Förster ging 2,5h. Danach waren die Kinder erschöpft und hatten genug frische Luft; Landart Buch
 

16.00 Uhr Angebot von Stephy; Gruppenraum; Die Kinder sind in ihre Zimmer und haben sich 30 min ausgeruht 

 

17.45 Uhr Freizeit  (Kochen); Gruppenraum, Gelände; 16 Uhr Andrea hat mit den  Jungs Halloween Window Colours gemalt, Stephy hat mit den Mädchen Pfannkuchen gemacht. Beim Obstsalat machen haben alle geholfen; Anruf vom Förster: Baumfällarbeiten am Mi, neuer Platz - Wegbeschreibung 

 

18.30 Uhr Abendessen Pfannkuchen mit Obstsalat; Gruppenraum; Lockerer Austausch über die Erlebnisse des Tages, Gute Stimmung: Alle haben viel gelacht

 

19.30 Uhr Tagesreflexion, Freizeittagebuch; Wohnzimmer; Gesprächskreis Ziele: Selbsteinschätzung, Rückmeldung d. Teilnehmer + Betreuer Gute Atmosphäre, sehr gute Beobachtungen; Tagebuch 

 

20.00 Uhr Freizeit; Fotos am Laptop angeschaut 

 

21.00 Uhr Ins Bett 30 min lesen; Jeder in seinem Zimmer

 

 

Projektplanung  für Mittwoch, den 31. Oktober 2007

 

Zeit, Aufgabe, Ort, Teilziele, Beobachtung/tatsächlicher Verlauf, Material  (hintereinander)

 

7.00 Uhr Joggen mit Daniel; Wanderung mit allen Kindern zur Niklas Hütte –
schweigend und mit Fernglas, weil die Kinder Tiere sehen wollten. Eintrag ins Logbuch. A, auf dem Rückweg Baumfällarbeiten. Kinder mussten auf Entwarnung warten, K. waren beeindruckt von Waldarbeitern und Maschinen.

 

8.00 Uhr Frühstück und Vesper richten; Wurde von Stephy übernommen, da wir später kamen.

 

9.00 Uhr Morgenrunde; Info über den Tag beim Frühstück, Aufgaben verteilt
Halloween Pudding (Vanille mit roter Lebensmittelfarbe) gekocht mit U  

 

9.30 Uhr Freizeit, Angebot von Stephy; Gruppenraum; Kooperation, Verantwortung übernehmen; Window Colours mit den Mädchen und Mittagessen vorbereiten.   

 

Mobilen Seilgarten aufbauen, 2 Kinder zum helfen; Im Wald oberhalb des Hauses; Mit 3 Jungs in den Wald, neuen Platz gefunden, Materialkunde und Einweisung in Umgang mit Material, Aufbau Dauer: 1,5h, zurück zum Haus: Mittagessen 13 Uhr; Statikseil, BaumschutzHolzbrettchen, LKW-Spanngurte, Karabiner, 6 Helme, Bandschlingen, Reepschnur, Hängematte, Warme Decke

 

10.30 Uhr Mobiler Seilgarten, der entführte Professor, Gem. Abbau; im Wald oberhalb des Hauses; Kooperation, Vertrauen, Verantwortung übernehmen, Gruppengefühl stärken; Sicherheitshinweise, Seil überqueren mit gegenseitigem Spotten, Aufgabenstellung, Professor wurde gelost, D., A. und E. waren sehr motiviert und konnten die Aufgabe gut umsetzen. U. und  J. waren
müde und dadurch unkonzentriert. Sie wurden von den anderen 3 unterstützt und konnten dadurch die Aufgabe bewältigen. Reflexion: Jeder hat von seinen Erfahrungen berichtet. Durchführung: 2,5h

 

13.30 Uhr Essen im Baum; Die Bäume im Schwarzwald (Fichten und Tannen) 
haben sich leider nicht geeignet! Bandschlingen, Seile, Karabiner 

 

14.30 Uhr Planung und Organisation Halloween Party; Gruppenraum

 

16.30Uhr 30min Freizeit  

 

16.00 Uhr Angebot von Stephy Deko, schminken; Gruppenraum; Stephy hat mit den Mädchen den Gruppenraum dekoriert und die Kinder geschminkt; Servietten, Kerzen, Luftballons, Girlanden

 

17.45 Uhr Halloweenparty (Kochen); Gruppenraum; Organisieren und Absprachen teffen; Tanzen zu indischer Musik

 

18.30 Uhr Abendessen Spaghetti mit  Tomatensoße; Gruppenraum; Was ist passiert? Romeo und Julia, Toter in der Wüste 

 

19.30 Uhr Lagerfeuer mit Feuerstein, Popcorn und Marshmallows grillen; Feuerstelle hinterm Haus; Nach dem Essen sind wir zu den Nachbarn( denen wir vorher Süßigkeiten gebracht haben), damit die Kinder „Süßes oder Saures“ fragen können. Mit Watte und einem Feuerstein haben wir das Feuer entfacht. Anschließend haben wir Marshmallows gegrillt und Popcorn gemacht. Feuerstein, Watte, Holz, Taschenlampe, Birkenrinde, Dosen, Draht, Schraubenzieher, Popcorn, Zucker, Marshmallows, Grillstecken

 

20.00 Uhr Nachtwanderung mit  Fackeln, Halloween Geschichte?; Im Wald; Um 21.45 Uhr haben A., D. und ich eine Nachtwanderung mit Fackeln gemacht. Die anderen Kinder wollten ins Bett. Halloween Geschichte, Fackeln

 

21.00 Uhr Tagesreflexion, Freizeittagebuch; Wohnzimmer; Fiel aus

 

21.30 Uhr Ins Bett, 30 min lesen; Im Zimmer

 

 

Projektplanung  für Donnerstag, den 1. November 2007

 

Zeit, Aufgabe, Ort, Teilziele, Beobachtung/tatsächlicher Verlauf, Material  (hintereinander)

 

7.00 Uhr Joggen mit Daniel; Fiel aus, Kinder haben Schlaf gebraucht 

 

8.00 Uhr Frühstück und Vesper richten; Alle zusammen

 

9.00 Uhr Morgenrunde,  Abschlussfeedback: Was ich an Dir besonders mag…  Plakat auf dem Rücken), Putzplan; Diashow der Freizeitbilder, Reflexion der Woche und Tagebucheinträge, Abschlussfeedback: Was ich an Dir besonders mag…; Plakate mit Schnur zum Umhängen, Filzstifte

 

10.00 Uhr Koffer packen, Bus laden, Haus putzen; Aufgabenverteilung, alle Kinder haben geholfen

 

12.00 Uhr Mittagessen; 13.00 Uhr Mittagessen 

 

13.00 Uhr Abfahrt;  14.00 Uhr Abfahrt 

 

16.00 Uhr Ankunft Kinder heimbringen; 16.15 Uhr Ankunft und Kinder heimgebracht
     
 

 

5. Nachbereitung:

 

A.:

Bei A. konnten wir beobachten, dass er viel fröhlicher und ausgelassener war, als zu Hause. Die neue Umgebung und auch die Konstellation der Gruppe ermöglichten ihm sich zu öffnen, sich an Diskussionen und Gesprächen zu beteiligen. Er ging auch ohne unsere Aufforderung auf andere Kinder zu, um ihnen zu helfen. Ein besonderes Erlebnis für ihn waren die Interviews, bei denen er sich überwinden musste, „fremde“ Menschen anzusprechen. Danach war er sichtlich stolz. Er hat sich sehr gut auf die Gruppe eingelassen und er war sehr humorvoll. Oft brachte er sich mit guten Ideen ein und fand Gehör in der Gruppe.

 

D.:

Für D. war es besonders hilfreich, dass wir mit einer kleinen übersichtlichen Gruppe auf die Freizeit gefahren sind. Er erhielt genug Aufmerksamkeit und freute sich immer besonders über Lob oder eine positive Rückmeldung. Die Litfasssäule und das Plakat: „Was ich an Dir besonders mag:“ haben ihm besonders gut getan, da er im Alltag nur selten Komplimente bekommt. Er war gefordert aber auch sichtlich bemüht sein Ziel zu erreichen. Er wollte sich mit seinen überflüssigen Kommentaren zurückhalten. Am Montag in Freudenstadt fiel es ihm schwer mitzuhalten, da er Schmerzen in den Füssen hatte. Am nächsten Tag allerdings bei der Bachwanderung und dem Treffen mit dem Förster beklagte er sich nicht und versuchte vorne mitzulaufen. Beim „entführten Professor“ übernahm er die Verantwortung für den blinden Professor, er nahm diese Aufgabe sehr ernst und äußerte in der Reflexion, dass es  ein schönes Gefühl war, gebraucht zu werden.

 

U.:

U. konnte es sich vor der Freizeit nicht vorstellen, wie man 5 Tage ohne Fernseher und Computer überstehen kann. Er hat sich mit Begeisterung mit den kreativen Angeboten beschäftigt. Schon am ersten Tag bekam er von den anderen Kindern die Rückmeldung, dass er besser zuhören muss. Er nahm diese konstruktive Kritik an und machte es zu seinem Ziel besser zu zuhören. Immer öfter konnte man beobachten, dass er Blickkontakt hielt wenn man sich mit ihm unterhielt oder er konnte Aufträge wiederholen, wenn man ihn fragte. Er machte komplett neue Erfahrungen, indem er beim Kochen und beim Küchendienst half.

 

E.:

E. war sehr mitteilsam und selbständig auf der Freizeit. Sie ging auf andere Kinder und uns Mitarbeiterinnen zu. Sie war sehr interessiert und aktiv. Sie beteiligte sich an allen Angeboten. Bei den Aufgaben in Freudenstadt wollte sie alles ausprobieren, sie half J. bei ihrer Befragung und ließ sich auch blind führen. Außerdem begleitete sie A. bei seinem Interview mit dem Italiener. Sie hat sich schon für die nächste Freizeit angemeldet.

 

J.:

J. hatte zu Beginn der Freizeit große Berührungsängste mit der Natur. Bei der Bachwanderung überwand sie diese zunehmend und freute sich mit allen anderen als sie es schafften, die Teamwand zu überwinden. Sie nahm Hilfe immer dankbar an und konnte sie auch einfordern. Für J. war die Freizeit sehr anstrengend. Sie bekam abends Heimweh, konnte sich tagsüber aber gut ablenken. Nach der Reflexion schaffte sie es sich auf sich selbst zu konzentrieren und weniger die Verantwortung für die anderen Kinder zu übernehmen.

 

 

6. Reflexion

 

6.1. Besondere Erlebnisse

 

Die Bachwanderung war das schönste Erlebnis.

Die Ruhe der Natur hat sich auf die Kinder übertragen.

Es gab die ganze Woche über keine größeren Streitereien.

Die Kinder haben alle Angebote gerne angenommen.

Zu Hause haben die Kinder nur positives über die Freizeit berichtet.

 

 

6.2. Erkenntnisse/ Erfahrungen

 

Kinder brauchen mehr Freizeit zwischen den Angeboten.

Kein Fernseher – kein Computer! Kinder waren ausgeglichener und wollten während den kreativen Angebote auch keine Musik hören.

Kinder werden selbständiger: U. beim Pudding machen und spülen, Betten machen, Kochen und Küchendienst.

Kinder konnten sich zunehmend besser reflektieren durch kontinuierliche Arbeit an den Zielen.

Können sich mehr entfalten, A. Enge Strukturen zu Hause.

Es war erstaunlich, mit welcher Begeisterung sich die Kinder morgens in der Natur bewegen. Sie wollten immer freiwillig mit zum joggen.

Viele Überstunden: Eine Ausarbeitung ist ziemlich zeitintensiv, bei einem Arbeitsauftrag von 60% sammelt man viele Überstunden.

 

 

7. Literaturverzeichnis:

 

Kap-Institut Lehrgangs-/Kursunterlagen: Anleitung zur Praxis

Kap-Institut Lehrgangs-/Kursunterlagen: Erste Hilfe Outdoor

Kap-Institut Lehrgangs-/Kursunterlagen: Mobile Seilgärten

Kap-Institut Lehrgangs-/Kursunterlagen: Kanu & Floß

Kap-Institut Lehrgangs-/Kursunterlagen: City Bound

Naturwerkstatt Landart: Ideen für kleine und große Naturkünstler, Andreas Güthler, Kathrin Lacher ; AT Verlag

 

Landartkünstler gestalten ihre Werke mit bloßen Händen aus dem, was sie in der freien Natur vorfinden. Landart ist eine bunte, erlebnisreiche Kunst, eine Verbindung von Erfahrungen und Erkunden der Natur, Abenteuerspiel und gestalten. Es macht Spaß, schärft die Wahrnehmung und fördert den kreativen Ausdruck. Dieses Buch inspiriert mit vielen Farbfotos zu eigenen Naturkunstwerken und beschreibt praxisnah Schritt für Schritt Projekte für alle Altersstufen vom Kindergarten bis zum Erwachsenenalter.

 


Erleben und Lernen: Einführung in die Erlebnispädagogik, Heckmair/ Michl ; Ernst Reinhardt Verlag München Basel

 

Das Standartwerk zur Erlebnispädagogik bietet eine breit angelegte Einführung und ist gleichzeitig ein wichtiges Nachschlagewerk: von Rousseau bis Kurt Hahn, von Erlebnisprojekten in der Schule bis zur Arbeit mit behinderten Menschen, von Outdoor-Trainings für Manager bis zu Vision Quest und City Bound. Für Lehrende, Studierende und auch Praktiker ist der Band zu einer unverzichtbaren Grundlage geworden. Ein Anhang mit kommentierten Internet-Adressen rundet den Überblick ab.

 

Sicherheitsstandarts in der Erlebnispädagogik: Praxisbuch für Einrichtungen und Dienste in der Erziehungshilfe, Hubert Perschke, Peter Flosdorf u.a.; Juventa

 

Erlebnispädagogische Projekte und Angebote gehören zum sozialpädagogischen Setting erzieherischer Hilfen. Bei der Suche nach einem verantwortbaren Weg müssen sich die Verantwortlichen in den erzieherischen Hilfen fragen, ob die üblichen Sicherheitsstandarts für den verantwortungsvollen Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausreichen. Vor dem Hintergrund von mehreren Fachtagungen und mehreren Expertenhearings hat eine Arbeitsgruppe des Bundesverbands katholischer Einrichtungen und Dienste e.V. die spezifischen Anforderungen an die Sicherheitsstandarts für die Erlebnispädagogik im Rahmen der „Hilfen zur Erziehung“ formuliert.

 

Praktische Erlebnispädagogik: Neue Sammlung motivierender Interaktionsspiele
Annette Reiners; Ziel, Praktische Erlebnispädagogik

 

Was ist Erlebnispädagogik?; Das Hahnsche Konzept; Aktualität der Erlebnispädagogik; Was sind Interaktionsspiele?; Ein Schritt seitwärts: Die Interaktionspädagogik; Interaktionspädagogik und Soziales Lernen; Beschreibung von Interaktionsspielen und ihre Kategorisierung nach Komplexität; Die Verknüpfung von Interaktionsspielen und Erlebnispädagogik; Erlebnispädagogische Maßnahmen in der Interaktionspädagogik; 60 Interaktionsspiele: erlebt, beschrieben, und bewertet; Interaktionsspiele zweiter und dritter Stufe; Nachbesprechungsspiele

 

Spannung und Sicherheit: Sicherheit beim Spannen von horizontalen Seilen
Michael Gruber, Ronny Wolf; Ziel, Praktische Erlebnispädagogik

 

Sie arbeiten mit Gruppen und spannen des öfteren horizontale Seile, um Übungen und Spiele für Gruppen durchzuführen? In diesem Buch finden Sie Antworten auf drängende Fragen, die Sie schon immer gestellt haben:
Hält das wirklich? Wie stark ist dieses Seil jetzt gespannt? Wie überprüfe ich Spannung am Seil und was beeinträchtigt die Sicherheit der TeilnehmerInnen?

 

 

8. Anhang (hier nicht alles aufgeführt)

 

1. Einverständnis der Leitung, Abklärung der Versicherung

2. Anlage zum Hilfeplan und verbindliche Anmeldungen

3. Einladung

4. Informationen zur Ferienfreizeit

5. Einladung zum Elterninformationsnachmittag

6. Spendenantrag

7. Kostenübernahme für Kinderfreizeit

8. Finanzierungsplan

9. Wertevertrag

10. To-do Liste

11. Checkliste Sicherheit/ Versicherung

12. Checkliste Dokumentation

13. Packliste für die Kinder

14. Materialliste

15. Einkaufsliste

16. Auszüge aus Projekttagebücher

17. Belegungsmeldung Ferienhaus

18. Litfasssäule

19. Sumpfbrettchen

20. GPS Schatzsuche

21. Aufgaben in Freudenstadt

22. GPS Bedienungsanleitung

23. Stadtplan von Freudenstadt

24. GPS – Gerät – Verleih - Vereinbarung

25. Der entführte Professor + Aufbau Skizze

26. Landart

27. Was ist passiert?

28. Blind

29. Popcorn

30. Einladung zum Fotonachmittag

 

 

 

zu 3. Einladung:

 

Schwarzwald wir kommen!

 

Hallo liebe Eltern!

 

Hallo liebe/r ____________________!

 

Habt ihr Lust mit uns vom Sonntag den 28. Oktober bis Donnerstag, den 1. November in den Schwarzwald zu fahren?

 

Es erwarten euch ein paar abwechslungsreiche Tage mit Action in der Natur, kreativen Angeboten, einem Entspannungsprogramm und leckerem Essen. Zum Schluss feiern wir noch gemeinsam eine Halloween Party!

 

Wir haben 6 Plätze frei – also meldet euch gleich an!

 

Der ganze Spaß kostet euch 25€!

Mit freundlichen Grüßen

 

S. Sauter    A.Grabert

 

Genauere Informationen, ein Elternabend und eine Packliste folgen nach der Anmeldung!

 

Bitte den unteren Teil abtrennen und bis zum 11.Oktober wieder in der AEH abgeben!

 

Verbindliche Anmeldung

 

Mein Sohn/ meine Tochter ________________________

 

O nimmt an der Freizeit teil

O nimmt nicht an der Freizeit teil

 


…………………………  …………………………………………….
Ort, Datum            Unterschrift Personensorgeberechtige/r

 

 

zu4. Informationen zur Ferienfreizeit vom 28. Oktober bis zum 1. November2007 in Kammersloch im Schwarzwald

 

Unsere Adresse:   Haus Kammersloch
                             Kammerslochweg
                             77776 Bad Ripoldsau – Holzwald

 

Unsere Telefonnummer:   bitte nur für Notfälle 07440 / xxx

 

Abfahrt:    Sonntag, den 28.Oktober 2007
                 Um 10.30Uhr in der Karlstraße

 

Gepäckabgabe:   Donnerstag den 25. Oktober um 14 Uhr!

 

Bitte bringen Sie die 25 Euro am 25. Oktober zum Elterninformationsnachmittag mit!

 

Krankenversicherungskarte:   

Bitte bringen Sie am Donnerstag die Krankenversicherungskarte, das Impfbuch
und falls erforderlich alle notwendigen Medikamente mit.

 

Taschengeld: 

Bitte geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 5 Euro Taschengeld mit. Wir bitten Sie das Taschengeld am Donnerstag bei uns abzugeben damit wir es bei Bedarf an Ihr Kind ausbezahlen können.

 

Taschenmesser: 

Wer seinem Kind ein Taschenmesser mitgeben möchte, soll es bitte am Donnerstag bei uns abgeben.

 

Wertgegenstände:

Für mitgebrachte Wertgegenstände wie Discman, MP3 Player und Fotos übernehmen wir keine Haftung. Auch nicht für Geld, das Ihr Kind zusätzlich mitnimmt und nicht bei uns abgibt.

 

Handys, Gameboys und andere Computerspiele bitte zu Hause lassen!

 

Rückkehr:   Donnerstag, den 1. November 2007
                   Ca. gegen 16 Uhr
                   Wir fahren alle Kinder nach Hause!

 

Eine Packliste legen wir bei.

 

Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne anrufen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

S. Sauter A. Grabert

 

 

 

zu 8. Finanzplan Freizeit 2007

 

 

Einnahmen (in €): 

Ausgaben (in €): 

Gruppenkasse 300,- €  

Hausmiete 143,50 €

Menschen in Not (Spende) 150,- €

Buskosten 113,70 €

Eigenbeteiligung der Eltern (6 a` 25€) 150,- €

GPS        -

Bettwäsche 18,20 €

Benzin 55,65 €

Fimo 20,25 €

Liedl, Lebensmittel 129,51 €

Wolle 12,00 €

Lebensmittel 12,66 €

Süßigkeiten 6,61 €

Bäcker 7,77 €

Batterien für GPS 6,99 €

Äpfel, Eier 5,50 €

Halloween 4,37 €

Gummistiefel 39,98 €

Gesamtbetrag 600,- €  

Gesamtbetrag 576,69 €

      

 

 zu 9: Wertevertrag

 

- Zuhören

- Streit vermeiden

- Ausreden lassen

- Privatsphäre beachten

- Andere respektieren

- Höflich miteinander reden

- Gegenseitig helfen

- Gute Tischmanieren

 

A., D., U., E., J., Stephy, Andrea

 

 

 

zu 13. Packliste für die Ferienfreizeit vom 28. Oktober bis 1. November 2007

 

Kleidung:

 

- 2 lange Hosen
- 2 warme Pullis
- 5 T-shirts
- Unterwäsche für 4 Tage
- 1 Jogginganzug
- alte Kleidung für den Wald
- 4 Paar Socken
- 1 Paar warme Socken
- Sportbekleidung (wer möchte)

 

Schuhe:

 

- 1 Paar feste Schuhe
- 1 Paar Hausschuhe
- Gummistiefel, falls vorhanden
- Joggingschuhe (wer möchte)

 

Sonstiges:

 

- 1 Jacke
- Regenkleidung
- Schlafanzug
- Badehose/Badeanzug
- 1 Buch

 

Waschbeutel:

 

- Zahnbürste und Zahnpasta
- Seife und Duschgel
- Haarshampoo
- Hautcreme
- 2 Waschlappen
- 2 Handtücher
- 1 Badetuch
- Taschentücher

Bitte geben Sie Ihrem Kind einen Rucksack für die Fahrt und die Ausflüge mit. Für die Fahrt können Sie ein Vesper richten.

 

Wer möchte kann auch folgendes auf eigene Verantwortung mitbringen:

 

CD-Player und 2 CDs
MP3 Player
Foto
Taschenlampe

 

 

 

zu 15. Einkaufsliste:

 

1 Honig
3 Butter
2 Frischkäse
2 Marmelade (Himbeer, Erdbeer)
5 Putenschinken
20 Eier
6 Milch
1 Kaba
4 Tee
2 Müsli (Schoko/Zimt)
8 Bananen
3kg Äpfel
1 Dose Pfirsiche
1 Pck. Trauben
1 Netz Zitronen 
2 Dosen Ananas
2 Salat
1 Netz Zwiebeln
Knoblauch
3 rote Paprika
2 Pck. Champions
1 Pck. Karotten
2 Dosen Mais
8 Tomaten
2 Gurken
2 Zucchini
6 Pck. Putenschinken
2 Pck. Putensalami
6 Pck. Käse
1 Stück Gouda
2 Toastbrot
3 kg Mehl
2 kg Zucker
3 Pck. Müsliriegel
6 Becher Schlagsahne
250g Quark
Backpulver
Vanillezucker
Puddingpulver Schoko/Vanille
6 TP Tomatensoße
1 Pck. Gemüsebrühe
Backpapier
Müllbeutel
Putzschwämmchen

Gewürze:
Salz
Kräutersalz
Pfeffer
Paprika

 

 

 

zu 14: Materialliste:

 

- Erste Hilfe Ausrüstung
- Regenhosen     
- 4 Paar Gummistiefel (38, 39, 40, 41)
- 6 Holzbrettchen
- Sitzkissen
- Plakat für Wertevertrag
- Eddings
- Küchendienstplan
- Kleine bunte Kärtchen
- Klebeband
- Kamera incl. Ladegerät
- Augenbinden
- Ordner als Tagebuch (+ Tagebuchkopien)
- Fragen & Aufgaben für´s Stadtspiel
- Feuerstein
- Taschenmesser (stumpf + Einklappsperre)
- Fackeln + Tropfschutz
- Leere Dosen
- Draht
- Popkornmais
- Marshmallows
- Schraubenzieher
- Säge
- Halloweengeschichten
- Theaterschminke
- Nivea Creme
- Luftballons
- Holzfarben
- Hängematte
- Taschenmesser
- LKW Spanngurte
- Statikseil
- 10 Karabiner
- 12 Bandschlingen
- 8 Baumschutz
- Reepschnur
- Gri-gri
- 6 Helme
- 1 Brustgurt
- 1 Sitzgurt
- warme Decke
- Igelbälle
- Bücher (Baumbestimmung, Geschichten)
- Garn
- Sicherheitsnadeln
- Window Colours
- Klarsichthüllen
- Ghetto Blaster
- CD´s
- Hörspielkassetten
- Einweg - Rasierer + Schaum und Luftballons
- Kerzen
- Farben
- Pinsel
- Kammerslochordner
- Unterlagen vom Bus und Anhänger
- Notfallnummern, Krankenkarten, Impfpässe, Taschengeld

 

Spiele für drinnen:

1. Uno
2. Kniffel
3. Make´n break
4. Slotter
5. Trivial Pursuit

 

Spiele für draußen:

1. Tischtennisschläger + Bälle
2. Federball
3. Fussball

 

Kreative Angebote:

1. Freundschaftsbänder knüpfen
2. Fimo
3. Window colours

 

Einkaufszettel:

Äpfel
Eier

 

 

 

zu 16: Auszug aus den Projekttagebüchern

 

Tagebuch am ……………………………..

 

Das hat mir heute gut gefallen:

 _________________________________________________________

_________________________________________________________

 

Warum?

_________________________________________________________

_________________________________________________________

 

Das hat mir heute nicht gefallen:

_________________________________________________________

_________________________________________________________

 

Warum?

_________________________________________________________

_________________________________________________________

 

 

 

Zu 20: Geocache Schatzsuche

 

Geocache von Stefan Asal - Koordinatensystem: WGS84 –Positionsformat: hddd°mm’ss.s’’ Geocaching „FDS-one“

 

Cachekoordinate

Nord 48°   A,  B,  C,  D, E,
Ost 08°   F,  G,  H,  I,  J,

 

Löse folgende Aufgaben und ersetze die oberen Buchstaben mit dem entsprechenden Ergebnis!

 

A = Geht zur Koordinate (N: 48° 27' 53.7" --- O: 08° 24' 42,9").
Wie viele Ecken hat dieses Bauwerk?
A = die Anzahl der Ecken minus 6

 

B= Geht weiter zur Koordinate (N: 48° 27' 45.5" --- O: 08° 24' 38,4").
In welchem Jahr wurde für dieses Gebäude der Grundstein gelegt?
B = Ziehe vom Jahr der Grundsteinlegung 1594 ab

 

C= Geht zur Koordinate (N: 48° 27' 38,4" --- O: 08° 24' 46,2").
Wie viele Fahnen können hier aufgehängt werden?
C = Ziehe vom Ergebnis zwei ab

 

D= Welches Jubiläum feierte Freudenstadt 1999?
D = Jahre - 391

 

E= Geht schnell zur Koordinate (N: 48° 27' 31,0" --- O: 08° 24' 49,0").
Wie viele „Personen“ stehen hier?
E = Anzahl der Personen abzüglich eins

 

F= Wie heißt der Hausberg von Freudenstadt?
F = Anzahl der Buchstaben minus 6

 

G= Geht zur Koordinate (N: 48° 27' 11,5" --- O: 08° 24' 37,7").
Wie viele Stufen führen zum höchsten Punkt?
G = die Mittlere Zahl des Ergebnisses

 

H= Wann wurde das Gebäude bei (N: 48° 27' 11,5" --- O: 08° 24' 37,7") erbaut?
H = Erbauungsjahr abzüglich 1895

 

I= Wie lautet die letzte Ziffer der Freudenstädter Telefonvorwahl?
I = (Vorletzte Zahl der Telefonvorwahl) – (Letzte Zahl der Telefonvorwahl)

 

J= Gehe zurück zu (N: 48° 27' 51,9" --- O: 08° 24' 42,2")
Wie viele Köpfe spucken hier Wasser?
J = Zähle zum Ergebnis das Ergebnis von „I“ hinzu.

 

Ihr habt hoffentlich alle Aufgaben richtig gelöst, dann gebt schnell die Cachekoordinate in das Gerät ein und ihr werdet den Schatz finden!

 

Geocache von Stefan Asal www.schwarzwaldportal.com - Koordinatensystem: WGS84 –Positionsformat: hddd°mm’ss.s’’
Geocaching „FDS-TWO“

 

Löse folgende Aufgaben und du erhältst die fehlenden Zahlen für die nächste Aufgabe.

 

Geht zur Koordinate (N: 48° 27' 50,4" --- O: 08° 24' 39,6").
Um wie viel Uhr öffnet das hier untergebrachte Museum?
Trage hier die Uhrzeit ein: Format (hh:mm)

 

Geht zur Koordinate (N: 48° 27' 49,5" --- O: D8° 24' 4D,3").
In welchem Jahr wurde dieses Denkmal eingeweiht?
Trage hier die Jahreszahl ein: Format (1900)

 

Geht zur Koordinate (N: 48° 27' 3E,4" --- O: 08° 2H' HH,3").
Wie viele Tiere spucken hier Wasser?
I = die Hälfte aller Tiere

 

Geht zur Koordinate (N: I 8° 27' 16, I " --- O: 08° 2I' 55,2").
Wie weit ist es von hier nach Lauterbad?
J = Entfernung in Kilometer

 

Geht zur Koordinate (N: 48° J7' 11,5 " --- O: 08° J4' 37,7").
Wie hoch ist dieses Bauwerk?

K = Höhe minus 22

 

Um den Schatz zu finden, ersetze die Buchstaben mit den ermittelten Zahlen :

 

Nord 48° J 7, K F, F
Ost 08° J H, H 7, H

 

Ihr habt hoffentlich die Aufgabe richtig gelöst, dann gebt schnell die Cachekoordinate in das Gerät ein und ihr werdet den Schatz finden!

 

 

 

zu 21: Aufgaben in Freudenstadt: 

 

City Bound in Freudenstadt

 

Heute geht ihr auf Schatzsuche und zwar mit einem GPS-Gerät! Anhand von Rätseln, die von Koordinate zu Koordinate führen, kommt ihr eurem „Schatz“ immer näher. Dabei erlebt ihr die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten auf ganz neue, spannende Art!

 

Doch damit nicht genug! Auf eurem Abenteuer habt ihr noch 5 Aufgaben zu lösen!

 

1. Haltet Ausschau nach einem besonderen Platz und markiert ihn auf dem Stadtplan!

 

2. Bald ist Halloween! Sprecht  mit den Leuten, was für sie Halloween bedeutet und vielleicht findet ihr auch etwas zum dekorieren eurer Halloween-Party!

 

Gedanken über Halloween:

• ______________________________________________________

• ______________________________________________________

 

3. Erlebt die Stadt ohne sie zu sehen! Lasst euch 5 min. lang die Augen verbinden und von einem Partner/ einer Partnerin führen! Gut aufpassen! Wie fühlt es sich an?


• ______________________________________________________


• ______________________________________________________

 

4. Wenn ihr eine interessante Person entdeckt, versucht ihr 10 min unauffällig zu folgen und beschreibt sie in Alter, Aussehen, Kleidung…!

_______________________________________________________

_______________________________________________________

 

5. In Freudenstadt gibt es Menschen aus verschiedenen Ländern. Fragt Eure/n Gesprächspartner/in freundlich und höflich nach:

Name 1._______________________________   

2.____________________________________

 

Herkunftsland 1.__________________________ 

2._____________________________________

 

Was ist besonders schön an Freudenstadt?

1._______________________________________________________

2._______________________________________________________

 

Ein Sprichwort aus seiner/ihrer Heimat:

1._______________________________________________________

2._______________________________________________________

 

Und was es auf deutsch bedeutet:

1._______________________________________________________

2._______________________________________________________

 

Viel Spaß!

 

 

 

Zu 25: Der entführte Professor:

 

Material:

 

- 8 Bandschlingen
- 7 Karabiner
- 1 LKW – Spanngurt
- 1 Statikseil
- 1 Grigri
- 1 Hängematte
- 1 Augenbinde
- warme Decke
- 6 Baumschutz
- 6 Holzbrettchen (Anzahl der Teilnehmer)
- 1 Reepschnur
- Helme (Anzahl der Teilnehmer)
- (Alu) Leiter für den Aufbau

 

Sicherheitsstandarts:

 

Zustimmung des Eigentümers einholen
Bäume sichten
Boden nach Gefahrenquellen absuchen (Steine, Wurzeln)

 

Aufgabe:
Die Gruppe muss den entführten Professor befreien.

 

Geeignete Vorübungen:
Sumpfbrettchen, Spaziergang mit einem Blinden

 

Geschichte:
Ihr seid ein Forscherteam und arbeitet an einem geheimen Projekt. Leider wurde ein Professor kurz vor euerm großen Durchbruch von den Amerikanern entführt. Bei der Entführung wurde Tränengas eingesetzt und der Professor hat vorübergehend das Augenlicht verloren. Um euere Forschungen zu beenden müsst ihr nach Amerika und den Professor befreien.

 

- Der Professor (entweder Anführer, Außenseiter oder freiwillig) wird nach Amerika (Hängematte) gebracht
- Zuerst hat die Gruppe in ihrem Lager (Labor) Zeit einen Plan zu entwickeln. Die Gruppe findet folgende Materialien: 1 Bandschlinge, 1 Karabiner, 1 Sitzgurt, 1 Brustgurt, 6     Holzbrettchen
- Der Spanngurt muss überquert werden (Flugzeug), alle müssen im Flugzeug sein, bevor der erste aussteigen darf.
- Nun gilt es, mit den Holzbrettchen (Luftkissen) eine begrenzte Strecke (Meer) zu überqueren, nach 3 Sek. Ohne Körperkontakt sind die Luftkissen abgetrieben.
- Wenn sie in Amerika beim Professor ankommen, müssen sie den blinden Professor zurück ins Lager bringen. Evtl. 1 Sicherheitsbeauftragten und im Flugzeug „anschnallen“ (Brust und Sitzgurt anlegen).
- Im Labor angekommen, kann dem Professor „Medizin“ verabreicht werden und er kann wieder sehen.

 

  

 

zu 30. Einladung Fotonachmittag 

 

Hallo liebe Familie___________________________!

 

Wir laden Sie herzlich ein am Mittwoch den 14. November um 15.30 Uhr in die AEH zu kommen. Das Treffen endet um ca. 17.00 Uhr. Wir bereiten Kaffee, Tee und Kekse für einen gemütlichen Nachmittag.

 

Wir werden gemeinsam die Fotos von der Freizeit anschauen. Sie erhalten die Möglichkeit, Bilder auszuwählen, die wir Ihnen anschließend auf eine CD brennen.

 

Bitte teilen Sie es uns telefonisch mit, falls Sie zu diesem Termin nicht kommen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Stephanie S. und Andrea Grabert

 

 

 

Abschlussprojekt der Ausbildung Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik

im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, KJP

des KAP-Institutes

 

 

Schwarzwald – wir kommen!

 

 

Erlebnispädagogisches Projekt von Andrea Grabert

 

 

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