Matthias Peterhoff
Abschlussprojekt der Ausbildung Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik
im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, KJP
des KAP-Institutes
„Grenzen erleben“
Erlebnispädagogisches Projekt von Matthias Peterhoff
04. bis 10. Juni 2007
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Beschreibung der Einrichtung
2. Erlebnispädagogisches Konzept
2.1. pädagogischer Hintergrund und Idee
2.2. allgemeine Zielsetzung
2.3. Art der Unternehmung
3. Zielgruppe
3.1. Gruppenzusammensetzung
3.2. Beschreibung der Teilnehmer
4. Projektverlauf
4.1. Vorbereitung
4.2. Geplanter Projektverlauf
4.3. Tatsächlicher Projektverlauf
4.4. Abschluss
5. Nachbereitung
5.1. Veränderungen bei den Jugendlichen
5.2. Reaktionen in der Einrichtung
6. Reflexion
6.1. Besondere Erlebnisse
6.2. Erkenntnisse und Erfahrungen
7. Öffentlichkeitsarbeit
8. Literaturverzeichnis
9. Anhang
1. Einleitung und Beschreibung der Einrichtung
Für mein Projekt wählte ich meine damalige Arbeitsstelle aus. Diese ist die Gruppe 1 der Kinder- und Jugendhilfe xy e.V. in xy. Die heilpädagogische vollstationäre Schülerwohngruppe für 11 - 16-jährige Jungen ist in der Regel mit acht Jugendlichen belegt. Die Wohngruppe befindet sich im 1. Stock des mitten in der Stadt gelegenen Haupthauses. Das Heim ist eine über 150 Jahre alte Einrichtung, die von einem zur evang. Kirche gehörenden Verein unterhalten wird.
Vier heilpädagogische Wohngruppen, vier heilpädagogische Tagesstätten, Nachmittagsbetreuung, Plätze für betreutes Wohnen und ambulante Hilfen werden von dem Jugendhilfeträger angeboten. Die heilpädagogischen Wohngruppen, die mit ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und PraktikantInnen besetzt sind, werden von einem heilpädagogischen und einem psychologischen Fachdienst unterstützt. In der Einrichtung gehören seit den 80er Jahren sport- und erlebnisorientierte Angebote zum heilpädagogischen Konzept. Daher hat die Einrichtung eigene Segelboote, Kanus, Kletter- und Höhlenausrüstung und jeder Jugendliche sein eigenes Fahrrad. Diese Medien wurden von mir für Freizeiten, Tagesaktionen und wöchentliche Angebote genutzt. Solche Angebote organisierte ich für Kleingruppen von 3 - 8 Jugendlichen. Leider waren diese Angebote nie dauerhaft, da sie, sobald Personalmangel herrschte, eingestellt werden mussten. Dies kam deswegen recht häufig vor, weil über lange Zeit die Gruppenleiterin und ich die einzigen fertig ausgebildeten hauptberuflichen Kräfte in der Gruppe waren.
Die einzelnen Wohngruppen unternehmen einmal jährlich, in den Pfingstferien, eine gruppeninterne Freizeit. Im Rahmen dieser Freizeit führte ich mein Projekt durch. Meine zwei Kolleginnen, die zu der Freizeit mitfahren sollten, waren nicht sofort zu überzeugen, dass wir mit unseren Jugendlichen, „die sich doch nicht an Regeln halten können“, solche „gefährlichen“ Unternehmungen machen können. Es ging ihnen dabei hauptsächlich um das Medium Klettersteig. Ich versuchte ihnen zu erklären, warum ich glaube, dass die Jugendlichen sich auf die erlebnispädagogischen Medien in angemessener Weise einlassen würden und genau durch diesen Vorschuss an Vertrauen unsererseits auch soziales Lernen bei den Jugendlichen möglich sein wird. Außerdem hatten wir bei dieser Freizeitmaßnahme einen überdurchschnittlichen Personalschlüssel. Als ich von meiner Idee abließ, einen Zeltplatz als Basis zu nehmen, willigten sie doch ein. Der Einrichtungsleiter genehmigte sowohl meinen Vorschlag, als auch meine Kalkulation sofort.
2. Erlebnispädagogisches Konzept
2.1. Pädagogischer Hintergrund und Idee
Da wir es in dieser Gruppe besonders mit Jugendlichen zu tun haben, bei denen ADHS diagnostiziert wurde, ist es wichtig, auf die daraus folgenden Verhaltensweisen zu reagieren. So wird im Rahmen des heilpädagogischen Konzepts der Einrichtung großer Wert auf Sport und Bewegungsangebote gelegt. So wurden vor vielen Jahren bereits Kanus und Segelboote angeschafft, ohne dass ein spezielles erlebnispädagogisches Konzept niedergeschrieben worden ist. So musste ich mich selbst um ein Konzept für meinen Aufgabenbereich kümmern. Meinem Konzept legte ich, wie in der Einrichtung üblich, das heilpädagogische Denken zugrunde, dass jeder Mensch positive Ressourcen hat, die nur freigelegt werden müssen. Ein Weg, diese Ressourcen frei zu legen, ist es, den Jugendlichen über Erlebnisse und positive Erfahrungen neue Handlungsoptionen aufzuzeigen, die für sie plausibel und lohnend erscheinen. So können die Jugendlichen positive Verhaltensweisen erlernen und finden dies dabei noch gut.
Wichtige Elemente in unserem erlebnispädagogischen Konzept sind die Ausübung von Natursportarten, die Nutzung von isomorphen bzw. metaphorischen Situationen, in denen die Jugendlichen aus ihrem Verhalten im Erlebnis-Kontext für ihr Alltagsverhalten lernen können, das Erfahren und Akzeptieren der eigenen Grenzen und die der Mitmenschen und das Gemeinschaftsgefühl, das den Jugendlichen in ihrer Gruppe Halt und Geborgenheit geben soll. Dabei hat der erlebnispädagogisch geschulte Mitarbeiter die Aufgabe, für eine sichere und lernfreundliche Atmosphäre zu sorgen und Situationen zu schaffen, zuzulassen, herbeizuführen, zu organisieren oder von den Jugendlichen schaffen zu lassen, die nachhaltig wirkende Erlebnisse ermöglichen.
In diesem Rahmen soll den Jugendlichen auch ein achtsamer Umgang mit der Natur vermittelt werden. Dies soll so geschehen, dass die Jugendlichen die Schönheit und Schutzbedürftigkeit der Natur erfahren und daraufhin von sich aus achtsam mit der Natur umgehen und sie schützen wollen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stärkung der vertrauensvollen Beziehung zwischen Pädagogen und Jugendlichem. Hier bieten sich erlebnispädagogische Medien an, gemeinsam besondere Situationen zu erleben, die die Beziehungsaufnahme von Pädagogen und Jugendlichen erleichtern und eine neue Ebene des Vertrauens schaffen können. Dies wiederum bewirkt, dass der Jugendliche Regeln von einem Mitarbeiter eher akzeptiert.
In der Wohngruppe war das vergangene Jahr sehr turbulent. Aufgrund von Neuzugängen und Entlassungen hatte sich innerhalb von 12 Monaten eine komplett neue Gruppe zusammengefunden. In dieser Zeit hat es vielfach Probleme mit der Nichteinhaltung von Regeln gegeben. Auch die wöchentlichen Gruppengespräche, Ermahnungen und folgende Konsequenzen konnten daran nichts ändern. So kam mir die Idee, über den Weg der Metaphern, die Sinnhaftigkeit von Regeln und Grenzen in das Denken der Jugendlichen zu implementieren. (Beim Klettern erkennt man schnell den Sinn, warum man sich an gewisse Regeln halten muss.)
Des weiteren schien wenig Vertrauen zwischen Jugendlichen und Mitarbeitern zu existieren. So war es wichtig, auch hieran zu arbeiten.
2.2. Allgemeine Zielsetzung
Ein Ziel war es, den Jugendlichen Natursportarten näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. Generell sind die Jugendlichen dieser Gruppe schwer für Sport zu begeistern. Somit erscheint mir dieser Weg als ein neuer Versuch, bei den Jugendlichen ein Interesse für Sport zu wecken. Das andere Ziel war, das Vertrauen zwischen den Mitarbeitern und den Jugendlichen zu steigern und zu vermitteln, dass bestimmte Regeln sinnvoll sind. Wir haben, wie schon beschrieben, seit geraumer Zeit immense Probleme damit, dass die Jugendlichen Regeln nicht akzeptieren wollen, auch wenn sie sie mit Hintergründen erklärt bekommen haben. Auch die Gemeinschaft der Gruppe, die sich über die letzten zwölf Monate komplett neu zusammengefügt hat, soll gefördert und gestärkt werden. Diesen Zielen näher zu kommen, erscheit mir mit Hilfe der erlebnispädagogischen Medien und dem Rahmenprogramm als möglich.
2.3. Art der Unternehmung
Für mein Projekt habe ich mir die siebentägige Pfingstfreizeit der Gruppe ausgesucht, da dies die einzige Freizeit ist, bei der die Gruppe unter sich ist. Des weiteren schien mir für einen Prozess, in dem Veränderungen erreicht werden sollen, eine Woche, die nicht im gewohnten Umfeld stattfindet, genau der richtige Rahmen zu sein. Den Ort wählte ich in Absprache mit den Jugendlichen. Sie bekamen von mir mehrere Orte in Bayern zur Auswahl, an denen unterschiedliche Schwerpunkte bei den erlebnispädagogischen Medien festgelegt waren. Diese wären jedoch alle, sowohl im Bezug auf die pädagogischen Ziele, als auch auf die persönliche Disposition der Jugendlichen, geeignet gewesen.
Das Programm sollte eine Mischung aus erlebnispädagogischen Medien, gemeinsamem Freizeitprogramm und Zeit zur freien Verfügung für die Jugendlichen werden.
3. Zielgruppe
3.1. Gruppenzusammensetzung
Die Gruppe gilt (auch wegen ihrer Altersstruktur und des häufigen Wechsels) als die problematischste der Einrichtung. Geplant war die Freizeit für 7 Jugendliche, wovon jedoch ein Junge kurzfristig eine Haftstrafe verbüßen musste und ein Junge kurzfristig die Einrichtung verlassen hatte. So nahmen an der Maßnahme 5 Jungen von 12 - 15 Jahren teil.
3.2. Beschreibung der Teilnehmer
Die Teilnehmer sind alle wegen ihrer massiven Verhaltensauffälligkeiten in der stationären Jugendhilfe untergebracht. Alle sind in jugendpsychiatrischer Behandlung und werden medikamentös behandelt. Bis auf einen Jugendlichen besuchen alle die Schule zur individuellen Lernförderung. Dies bedeutet für uns, dass Lernen bei diesen Jugendlichen eher auf der emotionalen Ebene als auf der kognitiven Ebene möglich ist. Diese Voraussetzung schließt einige stark kognitive Lernmodelle der Erlebnispädagogik aus. Wie z.B. das Lernen mit Hilfe von Reflexion. Jedoch das Lernen mit sehr strukturähnlichen Metaphern erscheint mir hier durchaus geeignet.
M.
ist ein 13-jähriger Junge, der zwischen einem immensen Bedarf an Zuneigung und zerstörerischer Aggressivität hin und herschwankt. Er leidet sehr an der Unzuverlässigkeit seiner Mutter und macht dies immer wieder zum Thema. Er ist der heimliche Boss der Gruppe und zerstört laufend die Einrichtung der Gruppe (Türen, Schränke, Fensterscheiben). Immer wieder geht er aggressiv auf Mitmenschen los. Eine Überweisung an eine therapeutische Einrichtung ist angedacht.
C.
(13) ist ein Jugendlicher, der durch seine offene Art schnell Anschluss findet, jedoch auch genauso schnell aneckt, da andere dies bald als aufdringlich empfinden. Wenn er sich ungerecht behandelt fühlt, neigt er zu Aggression gegen andere. Er leidet sehr unter der Trennung von seiner Familie, die jedoch mit seinem Verhalten völlig überfordert ist. Er ist durch sein Gewicht eher unsportlich und ist meist der Außenseiter in der Gruppe.
M.
(14) wurde zu Hause vernachlässigt, ist eher verspielt, spielt oft den Clown und sucht viel Zuwendung bei den Mitarbeitern. Gegenüber anderen Jugendlichen hat er jedoch bisweilen seine Aussetzer, bei denen er extrem gewaltbereit auf einzelne losgeht. Dies tut ihm jedoch anschließend meist leid.
T.
(12) kam völlig verwahrlost ins Heim und kann Grenzen und Regeln fast gar nicht akzeptieren. Er ist das neueste Gruppenmitglied (wurde 4 Wochen vor der Freizeit aufgenommen), gibt fast immer Kontra und würde am liebsten den ganzen Tag lang fernsehen.
P.
(15) war jahrelang in einer Pflegefamilie, in der er weitgehend sich selbst überlassen war. Er würde am liebsten nur Playstation spielen und Fernsehen. Sein Verhaltensrepertoire reicht von verspielt bis jähzornig und es fällt ihm extrem schwer, Autoritäten zu akzeptieren. Er kann wegen seines Verhaltens nicht weiter in der Hauptschule beschult werden. Daher wird auch eine Überweisung an ein Heim mit einer Schule für Erziehungsschwierige in betracht gezogen.
Generell sind all diese Jugendlichen schwer für Sport zu motivieren und wenn man sie dann soweit hat, dass sie mitmachen, darf keine Langeweile aufkommen, sonst ist gleich wieder die Luft raus.
4. Projektverlauf
4.1. Vorbereitung
In der Einrichtung ist es üblich, dass ein Mitarbeiter die Freizeit plant und vorbereitet und die anderen Mitarbeiter für einzelne Programmpunkte hinzuzieht. So habe ich mich um die Rahmenplanung und das erlebnisorientierte Programm gekümmert.
Die Jugendlichen wurden in die Planung von Anfang an mit einbezogen. So durften sie im wöchentlichen Gruppengespräch überlegen, was für eine Freizeit sie gerne hätten und wo diese sein soll. Ich brachte dabei meinen Vorschlag mit ein, der von den Jugendlichen so angenommen wurde. Im Vorjahr organisierte ich bereits eine ähnliche Freizeit, die jedoch unter einem anderen pädagogischen Thema stand und die Jugendlichen hatten schon einiges Positives darüber gehört. Dann überlegten wir gemeinsam, welche Art der Unterkunft die Jugendlichen (und Mitarbeiter) gerne hätten. Sie entschieden sich diesmal für eine Unterbringung in der Jugendherberge Hartenstein. Im Folgenden machten wir uns Gedanken, was wir an Material brauchen. Dabei haben wir uns überlegt, was wir unternehmen wollen und was wir für diese Unternehmungen brauchen. Einige Jugendlichen arbeiteten sehr gut mit, andere engagierten sich kaum.
Um die organisatorischen Themen kümmerte ich mich. Dabei war die Jugendherberge zu buchen, die Finanzierung, Versicherung und Genehmigung mit der Einrichtungsleitung abzuklären und zu prüfen, ob alles Material vorhanden und einsatzbereit ist. Die mit der Leitung abzuklärenden Dinge wurden sofort mündlich genehmigt, da der Einrichtungsleiter Sport- und erlebnispädagogische Beschäftigungen der Jugendlichen für wichtig hält und sowohl die Versicherung der Einrichtung darauf angepasst hat, als auch die Erziehungsberechtigten gleich bei der Heimaufnahme unterschreiben lässt, dass sie mit erlebnispädagogischen Angeboten und deren Risiken einverstanden sind. Somit war es nicht nötig, die Eltern gesondert um Einverständnis zu bitten, was in einigen Fällen auch wegen der Unzuverlässigkeit bzw. ungemeldeter Umzüge der Eltern sehr schwierig geworden wäre.
4.2. Geplanter Projektverlauf
Der Ablaufplan kann dem Anhang 1 entnommen werden. Hier möchte ich genauer auf die einzelnen Erlebnisaktionen eingehen.
Das Medium Klettersteig habe ich an den Anfang der Woche gestellt, da hier noch jeder überwiegend mit sich selbst beschäftigt ist und seine eigenen Grenzen besser kennen lernt. Jedoch ist schon Vertrauen an mich gefragt, weil ich die Strecke ausgewählt habe und die Teilnehmer an schwierigen Stellen zusätzlich mit einem Seil sichern werde.
Zu Beginn gibt es eine Einführungseinheit, in der die Teilnehmer mit dem Material vertraut gemacht werden und ich prüfen kann, ob auch jeder die Sicherungstechnik beherrscht und zuverlässig ausführt. Hierbei werden auch grundlegende Regeln aufgestellt, denen seitens der Teilnehmer und der Mitarbeiter zugestimmt werden muss.
Kanufahren habe ich als zweites Medium ausgewählt, da hier Zusammenarbeit gefragt ist. Hier können schon massive Spannungen auftreten, wenn die Mannschaft in einem Boot nicht zusammenarbeitet. Im Vorfeld soll eine Aufwärmübung, eine Einweisung in sicherheitsrelevante Regeln und eine kurze Einweisung in die Paddeltechnik erfolgen. Dann ist der Flussabschnitt von Güntherstal (Flusskilometer 77,5) bis Düsselbach (Flusskilometer 66,2) geplant. Die Strecke beträgt 11,3 Flusskilometer und müsste trotz Umtragepausen in vier Stunden zu schaffen sein. Auf der Strecke gibt es mehrere Ausstiegsstellen, die ein früheres Ende ermöglichen würden. Eine Mitarbeiterin fährt mit dem Bus und Kanuanhänger nebenher und ist per Handy zu erreichen. Der Pegelstand der Pegnitz wird vorher von mir abgefragt. Ich habe wenige Wochen zuvor den Streckenabschnitt abgepaddelt um die Gefahren abzuschätzen und gute Ausstiegsstellen zu finden.
Das Medium Höhle habe ich bewusst mit in die Planung aufgenommen um den Jugendlichen eine Auszeit von der ständigen akustischen und optischen Reizüberflutung in ihrem Alltag zu geben. Hier wollen wir mit Teelichtern ausgestattet die Petershöhle „erforschen“. Diese Höhle ist für Jugendliche auch zur eigenen Erkundung geeignet, da sie zwar einigermaßen groß ist, jedoch keine größeren Gefahren durch Abstürzen oder Verirren aufweist. Die Gruppe ist jederzeit zu sehen und ein schnelles Verlassen der Höhle wäre jederzeit möglich, wenn es erforderlich sein sollte. Die Jugendlichen bekommen zu ihrer Sicherheit noch eine Stirnlampe, sollen aber versuchen, erst mal mit dem Teelicht die Höhle zu erkunden. Des weiteren sind alle Teilnehmer angewiesen, einen Helm zu tragen. Im Verlauf der Höhlenbefahrung soll am tiefsten Punkt, wenn es die Stimmung in der Gruppe erlaubt, alles Licht gelöscht werden und die Dunkelheit und Stille erfahrbar werden. Zur Sicherheit wird die Jugendherbergsmutter genau informiert, wo wir uns befinden, und beauftragt, die Höhlenrettung zu alarmieren, falls wir bis 19 Uhr nicht an der Jugendherberge zurück sein sollten.
Die Medien Seilelemente & Kooperationsübungen sollen den Abschluss der erfahrungsorientierten Einheiten bilden. Ich habe diese in eine Art Schnitzeljagd verpackt, bei der die Jugendlichen ihren Weg durch die „Steinerne Stadt “ finden sollen, um dann in einem Tal einige Aufgaben auf Niedrigseilelementen bewältigen zu können. Eine besondere Herausforderung soll die Kooperationsübung „Spinnennetz “ darstellen.
4.3. Tatsächlicher Projektverlauf
Ein tabellarischer Ablauf findet sich in Anlage 2.
Die Abweichungen vom geplanten Verlauf ergaben sich zum einen aus dem gesteigerten Interesse der Teilnehmer an sportlichen Aktivitäten wie Joggen und Klettern. Der Lagerfeuerabend musste leider aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ausfallen (Die Jugendherberge ist von 3 Seiten vom Wald umgeben). Der zusätzliche Badeausflug war wegen der hohen Temperaturen nötig.
Klettersteig:
Wir machten uns zuerst zum Norissteig bei Hirschbach auf, um zu sehen, in wie weit die Ausdauer und die Bereitschaft, einen Klettersteig zu begehen, bei den Jugendlichen vorhanden ist. Als alle diesen gut gemeistert hatten (teils mit reichlich Respekt vor der Höhe), fragte ich, ob sie noch einen anderen Klettersteig gehen wollen, der aber 4km entfernt ist. Alle wollten sich darauf einlassen und so machten wir uns auf den Weg zum Höhenglücksteig. Der erste Abschnitt war für alle gut zu bewältigen, den zweiten beging ich immer nur mit zwei Jugendlichen um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben, was auch manche nutzten. Dabei entwickelten sich mehrere Gespräche mit einzelnen Jugendlichen über persönliche Grenzen und deren Sinn. Die Jugendlichen merkten selbst, dass es wichtig ist, dass man seine Grenzen und natürlich auch die der anderen erkennt und achtet. Währenddessen bauten meine Kolleginnen mit den anderen Jugendlichen Waldhütten aus Naturmaterialien.
Kanu:
Die Jugendlichen konnten sich eine Zeit lang gut auf das Paddeln einlassen, nach knapp drei Stunden wurde es jedoch einigen zu langweilig und anderen zu anstrengend, so dass ich aus zwei Kanadiern einen Katamaran baute und so die Motivation für die letzten 50 Minuten noch mal steigern konnte. Das einzelne Boot mit einer Mitarbeiterin und einem Jugendlichen kenterte jedoch an einer Brücke, abgelenkt durch die fotografierende andere Mitarbeiterin. Alle halfen dabei, das Material zu retten und die beiden Gekenterten mit Handtüchern, Tee und Essen zu versorgen. Die Gruppe hatte wieder eine Aufgabe! Der Junge, der gekentert war, sagte später, dass das Kanufahren das schönste an der ganzen Freizeit war. In der Reflexion zeigte sich, dass manche der Jugendlichen kräftemäßig von der Strecke überfordert waren. Sie hatten aber gesehen, wie gut es mit dem Kanufahren laufen kann, wenn sich die Paddler eines Bootes absprechen und einen gemeinsamen Rhythmus finden. Sie merkten auch, dass es einfach leichter geht, wenn man beim Paddeln bestimmte Techniken befolgt.
Höhle:
Als die Gruppe nach langem, weniger motiviertem, Fußmarsch entlang eines Waldlehrpfades an der Höhle ankam, waren alle wieder recht schnell zu begeistern, die Höhle zu erkunden. Die meisten genossen die Kühle in der Höhle im Gegensatz zum heißen Wetter und wollten lange bleiben.
Schnitzeljagd und Seilelemente:
Als Vorbereitung hatte ich die Jugendlichen in den Umgang mit Karte und Kompass eingewiesen. Während der Schnitzeljagd, die meine Kolleginnen begleiteten, mussten die Jugendlichen mit Hilfe von Karte und Kompass bestimmte Arbeitsaufträge ausführen und gelangten an eine Stelle, an der ich zuvor schon Niedrigseilelemente installiert hatte. Dort konnten sich die Jugendlichen auf dem Seil bewegen und die Erfahrung machen, wie es ist, sich gegenseitig zu helfen und zu schützen. Die Herausforderung, durch das Spinnennetz zu gelangen, war etwas zu schwer für die Gruppe, die sich noch schwer tut, gemeinsam Entscheidungen zu treffen.
Klettern:
Auf vielfachen Wunsch der Jugendlichen ging ich mit ihnen noch an zwei Abenden zum Klettern an nahe gelegene Kletterfelsen. Die Jugendlichen zeigten dabei, dass ihr gegenseitiges Vertrauen und das in die Mitarbeiter gewachsen war. Die Jugendlichen wechselten sich zum Beispiel beim Sichern unter meiner Aufsicht ab. Dabei achteten wir darauf, dass immer nur der Kletternde, der Sichernde und ich als Nachsichernder am Fels waren. Die anderen Teilnehmer konnten aus einiger Entfernung mit meinen Kolleginnen zuschauen, Knoten üben oder sich ausruhen.
Bei all diesen natursportlichen Medien wurden die Sicherheitsstandards nach den Vorschlägen von Perschke (Sicherheitsstandards in der Erlebnispädagogik) eingehalten.
4.4. Abschluss
Den Abschluss bildeten eine geführte Tour durch die Besucherhöhle Maximiliansgrotte und eine Reflexionsrunde vor der Höhle. Dort sollten die Jugendlichen in einer von mir geführten Gedankenreise nochmals alle Tage im Kopf durchgehen und sich die drei wichtigsten Erlebnisse merken. Wer wollte, konnte später in der Runde seine besten Erlebnisse erzählen. Ein Höhepunkt war für viele der Klettersteig, wobei auch die Höhle, Kanufahren und das Klettern als schönstes Erlebnis genannt wurden.
Anschließend fragte ich noch, was sie an der Freizeit besonders gut fanden und mit nach Hause nehmen möchten. Bei fast allen war daraufhin zu hören, dass sie solchen „Sport“ gerne öfters machen würden, auch wenn es manchmal anstrengend sei.
5. Nachbereitung
5.1. Veränderungen bei den Jugendlichen
M.zeigte sich in der folgenden Zeit weniger aggressiv. Wenn er merkte, dass er gleich aggressiv werden würde, bat er darum Sport machen zu dürfen und sich „auspowern“ zu dürfen.
Wenn wieder einmal Regeln nicht eingehalten wurden, konnte ich auf die Erfahrungen der Jugendlichen zurückgreifen. Ich konnte sie an Situationen während der Freizeit erinnern und sie erinnerten sich, warum sie sich an Regeln halten wollten. Natürlich funktionierte dies nicht in jeder Situation, jedoch konnten manche Auseinandersetzungen dadurch schon im Anfang gelöst werden.
Ein weiterer positiver Aspekt war das neu gewonnene Vertrauen der Jugendlichen, auf das ich in kritischen Situationen wieder zurückgreifen konnte. Somit ist ein wichtiger Anknüpfungspunkt zu den Jugendlichen entstanden, der Grundlage für ein besseres Miteinander geworden ist.
5.2. Reaktionen in der Einrichtung
Die Reaktionen blieben leider eher gedämpft, was mit der personell schwierigen Lage der Einrichtung zu tun haben kann. Ein möglicher Grund für die Zurückhaltung könnte sein, dass unsere Gruppe mit 3 Betreuern fahren konnte und andere nur mit 1-2 Betreuern. Die Reaktionen reichten von: „Was ihr euch da zumutet“ bis „So eine Freizeit hätte ich auch gerne einmal!“
Der Einrichtungsleiter bestärkte mich daraufhin auch einmal mehr, wöchentliche Angebote zu machen, konnte mir jedoch weiterhin nicht sagen, wie dies personell machbar sei, ohne dass alle Mitarbeiter zusätzliche Überstunden leisten müssen. Solche Angebote, das waren dann Mountainbiken und Segeln, konnte ich jedoch nur noch für wenige Wochen anbieten, da ich nach zwei Monaten die Arbeitsstelle wechselte.
6. Reflexion
Die Reflexion mit den Jugendlichen fand außer einer kurzen „Wie geht es mir“- Runde nach der jeweiligen Aktion, die von den Jugendlichen immer sehr knapp beantwortet wurde, und der Abschlussreflexion ausschließlich im Zweiergespräch zwischen jeweils einem Jugendlichen und einem Mitarbeiter statt. Dafür entschieden wir uns, weil die Jugendlichen in der Gruppe einen enormen Druck verspüren und sich oft nicht trauen, etwas von sich preiszugeben. Somit konnten im Zweiergespräch die frischen Erlebnisse der Jugendlichen mit den bekannten Verhaltensmustern in Beziehung gesetzt werden und somit zu einer nachhaltigen Erfahrung werden. Zum Beispiel wird einem Jugendlichen, der immer wieder die Ausgehregeln bricht, der aber beim Klettern alle Regeln einhält, über die Gemeinsamkeiten der Situationen gesprochen, damit er sieht, dass uns in beiden Situationen etwas an seiner Sicherheit liegt. Diese Gespräche waren uns sehr wichtig und wir versuchten diese auch mit allen Jugendlichen zu führen.
6.1. Besondere Erlebnisse
In der Abschlussrunde sagte ein Jugendlicher: „Da hab ich mal gemerkt, dass ihr einem ja nicht immer was reindrücken wollt, des macht ja auch manchmal Sinn.“ Ein anderer sagte: Ihr könnt ja auch ganz locker drauf sein...“ Da fiel mir wieder einmal auf, dass im normalen Gruppenalltag oft kein Raum ist für Lockerheit und Spaß mit den Jugendlichen haben.
Interessant war für mich auch, dass sich die Jugendlichen in der Jugendherberge und gegenüber den anderen Gästen positiver verhielten, als sie es in Gunzenhausen tun. Sie waren meistens zuvorkommend, fanden schnell Anschluss, auch zu anderen Jugendlichen und gaben sich oft als Gruppe, was ich auch nicht gewohnt war, da unsere Jugendlichen sich sonst oft eher von unserer Gruppe distanzieren.
Das schöne und besondere in der Erlebnispädagogik hat sich für mich besonders darin gezeigt, dass immer wieder die Teilnehmer selbst Metaphern und Themen des sozialen Lernens entdecken und diese aussprechen (z.B. beim Klettersteig). Oft sind es wichtige Themen der Jugendlichen, die so gar nicht einplanbar sind, aber die Erfahrung sehr bereichern. W. Michl bezeichnet diese besonderen, unplanbaren Lernmomente „Kairos“, den von Gott geschenkten Augenblick .
6.2. Erkenntnisse und Erfahrungen
Ich habe während dieser Woche viele der Jugendlichen auf eine andere Art kennen gelernt. Besonders beim Klettersteig war ich überrascht, wie engagiert einige der Jugendlichen, die sich sonst nicht für Sport begeistern lassen oder schnell aufgeben, die Tour angingen. Hierbei ging jeder der Jugendlichen bis an seine persönlichen Grenzen, ohne vorher abzubrechen.
Beeindruckend war auch, dass während dieser Woche die normalerweise durch Aggressionen stark auffallenden Jugendlichen überraschend ausgeglichen waren und auch in den folgenden Tagen keine Sachbeschädigungen oder gewaltsamen Übergriffe auf andere Mitmenschen starteten. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sie sonst körperlich nicht genügend gefordert sind.
Für mich war es ein spannendes Projekt, da vorher nicht absehbar war, wie die Jugendlichen reagieren würden und ob die Stimmung nicht kippt. Alles in allem bin ich sehr froh, dass alles so gelaufen ist, wie es war und hoffe, dass die Woche auch bleibende positive Spuren bei den Jugendlichen und Mitarbeitern hinterlassen hat.
7. Öffentlichkeitsarbeit
Folgender Artikel wurde von mir für den Jahresbericht 2007 des Hauses geschrieben:
Die Gruppe 1 brach am 04.06.07 zu einer Freizeit der besonderen Art auf. Mit ihren ErzieherInnen erlebten die Jugendlichen die Hersbrucker Schweiz rund um die Jugendherberge Hartenstein auf spektakuläre Art. Die Jugendlichen bewegten sich während ihrer gruppeninternen Pfingstfreizeit durch ein Drahtseil gesichert in bis zu 20 Meter Höhe über dem Boden an einer Felswand entlang, stießen in die tiefen einer Höhle vor und konnten sich beim Kanufahren abkühlen. Dieses erlebnisreiche Programm wurde von Matthias Peterhoff als Abschlussprojekt seiner Erlebnispädagogikausbildung beim Regensburger KAP-Institut gestaltet und durchgeführt. Erlebnispädagogik bedeutet jedoch nicht nur spannende Erlebnisse zu haben, sondern bei diesen auch soziales Verhalten zu erlernen und dabei von einem Pädagogen unterstützt zu werden, dass das Erlebnis zur nachhaltigen Erfahrung wird.
Obwohl uns auf der Pegnitz ein Kanu kenterte, kehrten alle Jugendlichen wohlbehalten und sehr motiviert zurück. Einige haben neuen Spaß an Sport gefunden und wollen nun aktiver werden. Vielen Dank an die Spender, die Gelder speziell für die erlebnispädagogische Arbeit gegeben haben und somit diese Freizeit mit ermöglicht haben.
8. Literaturverzeichnis
Alberter, P., Lehrgangs- und Kursunterlagen „Einführungskurs“, Regensburg, 2003
Altenberger, H., Schettgen, P., Scholz, M. (Hrsg.): Innovative Ansätze konstruktiven Lernens. Augsburg, 2003
Bundschuh, K., Heimlich, U., Krawitz, R. (Hrsg.): Wörterbuch Heilpädagogik. Bad Heilbrunn, 1999
Edelmann, W.: Lernpsychologie. Weinheim, 20006
Gilsdorf, R., Kistner, G.: Kooperative Abenteuerspiele 1. Seelze-Velber, 200311
Gilsdorf, R., Kistner, G.: Kooperative Abenteuerspiele 2. Seelze-Velber, 20022
Heckmair, B.: Konstruktiv Lernen, Weinheim u. Basel, 2000
Heckmair, B., Michl, W.: Erleben und Lernen. Neuwied, 20024
Hovelynck, J.: Erfahrungslernen und Erlebnispädagogik als Prozeß der Metaphernentwicklung. In: Schödlbauer, C.: Metaphern – Schnellstraßen, Saumpfade und Sackgassen des Lernens. Augsburg, 1999
Luckner, J., Nadler, R.: Processing the experience. Dubuque, Iowa, 1972
Michl W., Von riskanten Wahrheiten und wahren Risiken – ein Einstieg in die Erlebnispädagogik und –therapie, in http://www.die-bonn.de/projekte/beendet/efil/kongress/michl.pdf
Perschke H., Sicherheitsstandards in der Erlebnispädagogik, Weinheim,2003
Peterhoff, M., Wege erfahrungsorientierten Lernens, Diplomarbeit eingereicht an der Evang. FH Nürnberg, Nürnberg, 2005
Reiners, A.: Praktische Erlebnispädagogik. München, 1993
Schödlbauer, C.: Die Macht der Metaphern. Alling, 1998
Schödlbauer, C.: Metaphorisches Lernen in erlebnispädagogischen Szenarien. Hamburg, 2000
Schödlbauer, C.: Metaphern – Schnellstraßen, Saumpfade und Sackgassen des Lernens. Augsburg, 1999
Senninger, T.: Abenteuer leiten – in Abenteuern lernen. Münster, 2000
Spitzer, M.: Lernen. Berlin 2002
9. Anhang
Geplanter Projektablauf
Montag
Mittag: Anfahrt, Abholung Kanus in Treuchtlingen
Nachmittag: Umsehen um die DJH
Abend: Nachtwanderung
Dienstag
Vormittag: Wanderung und Klettersteig Hirschbach
Mittag: Wanderung und Klettersteig Hirschbach
Nachmittag: Wanderung und Klettersteig Hirschbach
Abend: Spieleabend
Mittwoch
Vormittag: Kanutour Pegnitz
Mittag: Kanutour Pegnitz
Nachmittag: Kanutour Pegnitz
Abend: Geschichten
Donnerstag
Vormittag: Gemütlicher Vormittag
Mittag: Freibad (bei schlechtem Wetter Hallenbad Hersbruck)
Nachmittag: Freibad (bei schlechtem Wetter Hallenbad Hersbruck)
Abend: Lagerfeuerabend
Freitag
Vormittag:
Mittag: Wanderung über Naturlehrpfad zur Petershöhle
Nachmittag: Begehung der Petershöhle
Abend: Spiele
Samstag
Vormittag: Gemütlicher Vormittag
Mittag: Geländespiel mit mobilen Seilelementen und Kooperationsübungen
Nachmittag: Bunter Abend
Abend: Geländespiel mit mobilen Seilelementen und kooperationsübungen
Sonntag
Vormittag:
Mittag: Besuch der Maximiliansgrotte
Nachmittag: Heimfahrt
Tatsächlicher Projektablauf
Montag
Mittag: Anfahrt, Abholung Kanus in Treuchtlingen
Nachmittag: Zimmer beziehen, Umsehen um die JH
Abend: Spiele vor der JH
Dienstag
Vor Frühstück: Waldlauf/Joggen
Vormittag: Wanderung und Klettersteig Hirschbach
Mittag: Wanderung und Klettersteig Hirschbach
Nachmittag: Wanderung und Klettersteig Hirschbach
Abend: Brett- und Karten-Spieleabend
Mittwoch
Vor Frühstück: Waldlauf/Joggen
Vormittag: Kanutour Pegnitz
Mittag: Kanutour Pegnitz
Nachmittag: Kanutour Pegnitz
Abend: Geschichten und Spiele
Donnerstag
Vor Frühstück: Waldlauf/Joggen
Vormittag: Gemütlicher Vormittag
Mittag: Freibad Hersbruck
Nachmittag: Freibad Hersbruck
Abend: Toprope Klettern an der Hartensteiner Wand
Freitag
Vor Frühstück: Waldlauf/Joggen
Vormittag: Spiele vor der JH
Mittag: Wanderung über Naturlehrpfad zur Petershöhle
Nachmittag: Begehung der Petershöhle
Abend: Spiele vor der JH
Samstag
Vor Frühstück: Waldlauf/Joggen
Vormittag: Geländespiel mit mobilen Seilelementen und kooperationsübungen
Mittag: Geländespiel mit mobilen Seilelementen und kooperationsübungen
Nachmittag: Baden am Baggersee
Abend: Toprope Klettern an der Hartensteiner Wand
Sonntag
Vor Frühstück
Vormittag: Aufräumen und Packen
Mittag: Besuch der Maximiliansgrotte (Besucherhöhle), Reflexion
Nachmittag: Heimfahrt
Abschlussprojekt der Ausbildung Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik
im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, KJP
des KAP-Institutes
„Grenzen erleben“
Erlebnispädagogisches Projekt von Matthias Peterhoff